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Studienorganisatorisches von A bis Z

Gleichstellung, Geschlechterforschung, Womentoring

Abteilung für die Gleichstellung von Frauen und Männern

Bestehende Verhaltensnormen, Macht- und Hierarchiestrukturen, fehlende Krippenplätze, Alterslimite bei Stipendien etc. sind für Frauen immer noch wirkungsvolle Barrieren im Wissenschaftsbetrieb. Deshalb fehlt es an weiblichem wissenschaftlichen Nachwuchs.

Zwar sind heute an der Uni Bern erstmals knapp über 50% der Studierenden Frauen, doch schwankt der Prozentanteil je nach Fachgebiet sehr stark (Psychologie. 79 Prozent, Informatik 10 Prozent). Auch sind Frauen auf den oberen Personalstufen nachwievor stark untervertreten. Während der Frauenanteil bei den Assistierendennoch 48 Prozent beträgt, sinkt er bei den Dozierenden auf 30 Prozent und bei den Professuren auf 16 Prozent (Stand: 31.12.2008).

Seit dem Wintersemester 1990/91 existiert an der Universität Bern eine Einrichtung für die Gleichstellung von Frauen und Männern (als «Abteilung für Frauenförderung» gegründet, 1997 umbenannt). Die Abteilung für die Gleichstellung unterstützt die universitären Organe (Universitätsleitung, Fakultäten, Institute) bei deren Aufgabe, die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern im universitären Bereich zu verwirklichen und entwickelt konkrete Massnahmen.

Eine Reihe solcher Massnahmen sind enthalten im «Reglement für die Gleichstellung von Frauen und Männern der Universität Bern», welches seit dem 1. Januar 1995 verbindlich ist. Die Abteilung für die Gleichstellung hat aber nicht nur langfristige Aufgaben und Ziele: Sie ist auch Anlaufstelle für Frauen an der Uni. Sie bietet Beratungen an bei studienbezogenen, beruflichen und persönlichen Schwierigkeiten und vermittelt Hilfe, wenn sich Frauen diskriminiert fühlen oder in einem Konfliktfall Unterstützung benötigen.
Neben Einzelberatungen bietet die Abteilung regelmässig auch Kurse und Workshops für weibliche Universitätsangehörige (Studentinnen, Assistentinnen, Doktorandinnen und Verwaltungsangestellte) an.
http://www.gleichstellung.unibe.ch

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Interdisziplinäres Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (IZFG)

Im Laufe des Sommersemesters 2000 gründeten acht Professorinnen der Universität Bern, die sich auf dem Gebiet der Geschlechterforschung engagieren, das Interdisziplinäre Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung.

Das Zentrum soll vorerst einer besseren Koordination und Sichtbarkeit der bereits bestehenden Aktivitäten auf diesem Gebiet dienen, mit dem Ziel die Institutionalisierung der Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Bern voranzutreiben. Interdisziplinäre Forschungsprojekte zu Geschlechterfragen sollen durchs Zentrum initiiert und durchgeführt werden.

Längerfristig ist die Entwicklung von fächerübergreifenden Curricula im Bereich der Gender Studies vorgesehen.
http://www.izfg.unibe.ch/


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Womentoring der SUB

Die Gleichstellung von Frauen und Männer ist eines der Hauptanliegen der SUB, der StudentInnenschaft der Universität Bern. Trotz vieler Errungenschaften in diesem Bereich scheint eine wissenschaftliche Karriere für Frauen weniger lukrativ zu sein als für Männer, noch immer werden Frauenförderpläne nur halbherzig umgesetzt und die Einführung des zweistufigen Bolognamodells lässt befürchten, dass gerade Frauen vermehrt nach dem Bachelor-Abschluss der Uni den Rücken zukehren werden. Die Integration von Geschlechterstudien in den universitären Lehrplänen harzt, der Mehrfachbelastung von studierenden Eltern wird zu wenig Rechnung getragen.

Die SUB zeichnet verantwortlich für das womentoring-Programm, ein Mentoringprogramm von Studentinnen für Studentinnen. Womentoring richtet sich an Studentinnen im Hauptstudium aller Fakultäten als Mentees und an Assistentinnen und Doktorandinnen als Mentorinnen.
womentoring der SUB


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