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Fragen bei Studienbeginn

Um Ihnen den Studienbeginn zu erleichtern, hat die Beratungsstelle der Berner Hochschulen häufige Fragen und Schwierigkeiten aufgenommen, die in dieser Phase auftreten können.

Fragen und Informationen

Fragen vor Studienbeginn?

Sie haben Voranmeldung und Immatrikulation erfolgreich bewältigt, viele Informationen erhalten, weitere selbst zusammengestellt und sich vielleicht bereits räumlich orientiert (Orientierungspläne der Uni).

Trotzdem tauchen immer wieder neue Fragen auf, wie z.B.:

  • Was tun bei Überschneidungen von Veranstaltungen im Major und Minor?
  • Muss ich mich bereits für die ersten Vorlesungen einschreiben oder habe ich die Anmeldefrist sogar schon verpasst?

Grundsätzlich gilt: Keine Angst, Sie müssen und können nicht alles vor Semesterbeginn wissen! Auf einige Fragen, die häufig auftauchen - wie zum Beispiel die beiden Fragen oben - gehen wir im Kapitel Stundenplan zusammenstellen ein.

Es gibt aber auch Fragen ohne fächerübergreifende Antwort, so z. B. diejenige zu allfälligen Einschreibe- bzw. Anmeldefristen. In den meisten Fächern müssen Sie sich nicht vor Semesterbeginn einschreiben. In einigen jedoch schon, weshalb wir Ihnen dringend raten, alle an Sie gerichteten Schreiben eingehend zu lesen.

Viele Informationen werden Sie erst am Tag des Studienbeginns in der Einführungsveranstaltung oder/und in der ersten regulären Veranstaltung an Ihrem Institut erhalten. Verpassen Sie diese also möglichst nicht.

Eine wichtige Anlaufstelle (gerade im Zusammenhang mit der Stundenplangestaltung) ist zudem die Studienfachberatung des jeweiligen Instituts.

Doch auch andere Studierende und Fachschaftsmitglieder können wichtige Ansprechpersonen für Fragen und Verunsicherungen sein.

In der ersten Woche des Semesters können Sie zudem ohne Anmeldung für eine Kurzberatung auf der Beratungsstelle der Berner Hochschulen vorbeikommen.

Tipps zum Studienbeginn

Gehen Sie an den Tag des Studienbeginns am 14. Sept. 2012 (mehr Infos) und vor allem in die Einführungsveranstaltung Ihres Instituts und stellen Sie dort Fragen.

Im ersten Semester werden Sie vielen bekannten, aber auch neuen Anforderungen begegnen. Im Folgenden finden Sie einige bewährte Tipps zum Studienbeginn:

  • Es lohnt sich, dem Studienbeginn hohe Priorität einzuräumen. Bereiten Sie sich selbst und Ihre Bezugspersonen darauf vor.
  • Nehmen Sie eine aktive Haltung ein: Machen Sie sich eine Vorstellung davon, was in den verschiedenen Unterrichtsfächern und den einzelnen Lektionen auf Sie zukommt. Fragen Sie sich, wie sie sich darauf vorbereiten können.
  • Suchen und pflegen Sie den Kontakt und den fachlichen Austausch mit Mitstudierenden. Eine gute Atmosphäre ist hilfreich.

Stundenplan zusammenstellen

In einigen Studienrichtungen ist ein Stundenplan fix vorgegeben und kann auf der Webseite des Instituts angeschaut werden, in anderen Studienrichtungen ist das Zusammenstellen des Stundenplanes mit einem – u. U. recht komplexen - Orientierungs-, Planungs- und Entscheidungsprozess verbunden. Dazu im Folgenden einige Hinweise. Für darüber hinausgehende Fragen zur Planung Ihres Studiums ist die Studienfachberatung Ihrer Fachrichtung zuständig. Die Ansprechpersonen finden Sie auf der Webseite Ihres Instituts oder hier.

  • In einem ersten Schritt gilt es herauszufinden, welche Veranstaltungen Ihres Studienfachs Sie obligatorisch besuchen müssen und welche Sie nach freier Wahl belegen können. Auf der Webseite des Instituts stehen in der Regel der offizielle Studienplan Ihres Fachs und das kommentierte Vorlesungsverzeichnis zur Verfügung. Im Studienplan wird der Aufbau des Studiums beschrieben (siehe dazu auch das Kapitel Wichtige Informationsmittel weiter unten), das kommentierte Vorlesungsverzeichnis gibt Auskunft über die Inhalte der Lehrveranstaltungen, die genauen Zeiten und die Kreditpunkte, die Sie erwerben können. In einigen Fächern gibt es zusätzlich Wegleitungen oder Fachstudienführer, manchmal sogar spezielle Seiten für Erstsemestrige.

  • An vielen Instituten gibt es Anschlagbretter (Informations-Pinnwände), wo Details zu Lehr- und Übungsveranstaltungen für das kommende bzw. laufende Semester aufgeführt sind. Sollte etwas unklar bleiben, können Sie im Vorlesungsverzeichnis der Universität Bern alle angebotenen Vorlesungen einsehen und ggf. Angaben überprüfen, vergleichen. Bei Fragen empfiehlt es sich, auch einen Blick in die FAQs auf Ihrer Institutswebseite zu werfen.

  • Treffen Sie aus der Zusammenstellung der möglichen Veranstaltungen eine Auswahl. Einige Erstsemestrige fragen sich, wie viel sie belegen sollen. In der Regel höchstens Veranstaltungen im Umfang von 30 ETCS pro Semester. Vergessen Sie die Vor- und Nachbereitungszeiten und die Zeit fürs Lernen, das Verfassen von Texten und Erarbeiten von Referaten nicht!

  • Überprüfen Sie, ob und wie sich die zusammengestellten Veranstaltungen des Major- und Minorfaches zeitlich kombinieren lassen.

  • Es ist leider gut möglich, dass es bei Veranstaltungen, die Sie besuchen möchten/müssen, zu Überschneidungen kommt. In solchen Fällen ist es ratsam, die Präferenz auf den Major zu legen und die Minor-Veranstaltung erst in einem der folgenden Semester zu belegen. Es ist nicht so, dass Sie gleich zu Beginn alles besuchen müssen. Dies gilt vor allem für Vorlesungen, da diese in der Regel wiederholt und ohne Zulassungsbeschränkung angeboten werden. Sie können auch zwei Veranstaltungen gleichzeitig belegen, wenn bei mindestens einer kein Präsenzobligatorium besteht, was bei Vorlesungen der Fall sein sollte. Achten Sie darauf, dass in der nicht oder nur selten besuchten Veranstaltung gute Unterlagen zum Lernen vorhanden sind (Skript oder Literatur) und Sie die Notizen einer Kollegin oder eines Kollegen kopieren dürfen. Reservieren Sie sich zudem Zeit für die Vor- und Nachbereitung dieser Veranstaltung, ggf. auch für die Diskussion mit Mitstudierenden.

  • In einigen Fächern müssen Sie damit rechnen, aus Platzgründen nicht alle Veranstaltungen nach Wunsch besuchen zu können. Hier empfiehlt es sich, mehrere Stundenplanvarianten zusammenzustellen.

  • In vielen Studiengängen ist es sinnvoll, das Studium gleich für mehrere Jahre - bis zum Bachelor - inhaltlich zu planen.

Anmeldung zu Lehrveranstaltungen, Prüfungsanmeldung

Für viele Lehrveranstaltungen und Prüfungen muss man sich einschreiben. In der Regel werden Erstsemestrige dazu in den ersten Veranstaltungen vom Institut informiert. Wenn Sie vom Institut keine Infos erhalten sollten, besuchen Sie die Einführungsveranstaltung an Ihrem Institut. Die geläufigsten Anmeldesysteme:
www.ephi.unibe.ch (für Phil-Hist-Studierende)
www.epub.unibe.ch (für alle andern)
(Das Login erfolgt über den Benutzernamen und das Passwort Ihres Campus Accounts)
Anmeldungen für Vorlesungen auch nach Absprache.

Falls Sie bei der Planung nicht weiterkommen, warten Sie den Tag des Studienbeginns bzw. die Einführungsveranstaltung der Institute ab. Stellen Sie Fragen, sprechen Sie KollegInnen oder Mitglieder der Fachschaft an und für allenfalls übrig bleibende Fragen die Studienfachberatung an Ihrem Institut.

Planungs-, Lern- und Arbeitsmethoden

An der Uni werden Sie in vielen Bereichen andere Bedingungen vorfinden als an der Mittelschule. So können das geforderte hohe Mass an Selbststudium, neue Formen der Stoffvermittlung und grössere Stoffmengen dazu führen, dass Sie Ihre bisherigen Planungs-, Lern- und Arbeitsmethoden überprüfen und ergänzen wollen. Diese gehören zu den Schlüsselkompetenzen des Studierens. Beachten und nutzen Sie deshalb - wo immer vorhanden - Angebote der Uni, der Fachschaften oder der Beratungsstelle in diesem Bereich.

Mit den Texten zu Schlüsselkompetenzen des Studierens auf der Webseite der Beratungsstelle der Berner Hochschulen und im Rahmen ihrer Workshops werden Ihnen Anregungen, praktische Hilfen, weiterführende Hinweise auf geeignete Links und Bücher sowie Möglichkeiten der persönlichen Auseinandersetzung gegeben:

Lernen: Lernen ist ein individueller Prozess. Es gibt keine allgemein gültigen Lernstrategien, die bei allen Studierenden effizient sind. Es geht daher als Erstes darum herausfinden, unter welchen Bedingungen Sie am besten lernen und mit Hilfe welcher Lernmethoden Sie sich den Lernstoff so einprägen können, dass auch das Abrufen kein Problem darstellt.

Prüfungen vorbereiten: Bei der Prüfungsvorbereitung geht es nicht nur ums Lernen. Es geht vor allem darum herauszufinden, welche Lernbedingungen für Sie die richtigen sind. Dieser Text soll Sie darin unterstützen, Ihren eigenen Standort zu finden und herauszufinden, welche Arbeitsbedingungen Sie brauchen, um Ihre Prüfungen effizient und konzentriert vorbereiten zu können.

Referieren: Für viele Menschen ist öffentliches Reden mit unangenehmen Gefühlen und zum Teil auch Erfahrungen verbunden. Obwohl die Fähigkeit Vorträge zu halten zu den Kernkompetenzen des Studierens gehört, wird die Tätigkeit des Referierens im Rahmen der wenigsten Studiengänge gelehrt.

Wissenschaftliches Schreiben: Dies ist eine komplexe Tätigkeit, die Sie sich jedoch in vielen Bereichen durch Wissen und Erfahrung erleichtern können. Anregungen und weiterführende Hinweise dazu finden Sie im Text auf der Webseite der Beratungsstelle.

Umgang mit Stress: Antworten auf die Frage was Stress ist und Anregungen zur Stressbewältigung sowie weiterführende Hinweise finden Sie im Text auf der Webseite der Beratungsstelle.

Planung, Selbstorganisation und Eigenverantwortung: Gute Anregungen dazu, wie Planung gelingen kann, finden Sie auf der Webseite der österreichischen Studienberatung.

Hohe Anforderungen, mangelnde Vorkenntnisse?

Die bisweilen nur schwer verständliche Wissenschaftssprache und das hohe Anforderungsniveau mancher Veranstaltungen wirken auf viele neu Studierende erstmal verunsichernd. Mit der Zeit werden Sie jedoch sowohl die Fachsprache wie auch die effektiven Anforderungen Ihrer Studienrichtung kennenlernen. Lassen Sie sich diese Zeit und tauschen Sie sich mit StudienkollegInnen über Verunsicherndes aus.

Eine gute Möglichkeit, die Anforderungen Ihrer Studienrichtung kennenzulernen, liegt im Gespräch mit Studierenden höherer Semester. Vielleicht im Rahmen eines Tutoriums, in den Pausen oder im Kontakt mit der Fachschaft? Zudem führt die SUB, die StudentInnenschaft der Uni Bern, eine Liste Studierender verschiedener Fachrichtungen, die sich für Auskünfte zur Verfügung stellen.
StudentInnenpool

Halten Ihre Gefühle der Überforderung und mangelnden Vorbereitung an, raten wir Ihnen dazu, diese aktiv anzugehen. Bedingt durch die verschiedenen Maturatypen bringen Erstsemestrige unterschiedliche Voraussetzungen mit, die - insbesondere was Mathematik, Natur- und Wirtschaftswissenschaften angeht - zu Anfangsschwierigkeiten führen können.

Besprechen Sie Ihren Eindruck vorerst mit StudienkollegInnen, nach Möglichkeit auch mit Fortgeschrittenen oder StudentInnen des StudentInnenpools der SUB.

Gelangen Sie im Verlauf dieser Auseinandersetzungen zur Überzeugung, dass Sie tatsächlich in gewissen Bereichen mangelhafte Voraussetzungen mitbringen, gilt es zusammenzustellen, was Sie aufarbeiten müssen um dann zu planen, wann und wie – mit Hilfe welcher Unterlagen, selbständig, zusammen mit KollegInnen oder in Nachhilfestunden? – Sie dies tun wollen. Schauen Sie, ob die Studienfachberatung an Ihrem Institut Ihnen bei der Zusammenstellung und Planung behilflich sein kann.

Zweifel am Studieren, Studienkrisen

Wo bin ich gelandet? Was lerne ich überhaupt? Werde ich dieses Uniwissen je brauchen können? Vielleicht helfen Ihnen folgende Gedanken, durch diese Fragen ausgelöste Sinnkrisen besser einordnen zu können:

Schweizerische Universitäten bieten keine Berufsausbildung an. Im Rahmen des Bachelors konzentrieren sie sich vielmehr auf die Vermittlung einer grundlegenden wissenschaftlichen Bildung und eines methodisch wissenschaftlichen Denkens. Die in den Bologna-Richtlinien geforderte Berufsbefähigung im Rahmen des Bachelorstudiums ist u. E. heute noch kaum umgesetzt. Das Masterstudium dient dann der wissenschaftlichen Fachvertiefung und der Mitwirkung in der aktuellen Forschung.

Dies bedeutet, dass Sie Ihre Studientätigkeit in vielen Bereichen nicht konkret mit einer zukünftigen Berufstätigkeit ausserhalb der Uni in Verbindung bringen können und verlangt von Ihnen eine innere Spagatleistung zwischen aktuellem Engagement im Studium und den Vorstellungen späterer Berufstätigkeit. Diese Spagatleistung gehört – je nach Studienfach und -phase mehr oder weniger – zum Studieren an einer Uni. In Zeiten, in denen Ihnen Ihr Studium gefällt, wird Ihnen diese Spagatleistung kaum auffallen. In Zeiten des Zweifels kann sie jedoch eine echte Zerreissprobe darstellen.

Machen Sie sich deshalb – gerade auch in solchen Krisen – immer wieder bewusst, dass Sie sich in Ihrem Studium neben dem Fachwissen und der Forschungskompetenz auch fachunabhängige Kompetenzen erarbeiten, wie z.B.: Kompetenzen der Planung, Selbstorganisation und Selbstverantwortung, die Fähigkeit zu analytischem Denken, zur raschen Orientierung und Wissensaneignung in neuen Fachbereichen, zur Teamarbeit, zur schriftlichen und mündlichen Aufbereitung und Darstellung komplexer Sachverhalte (Seminararbeiten, Referate) sowie Kompetenzen in Projektmanagement (Planen und Durchziehen eigener Seminar- oder Diplomarbeiten) und – nicht zu vergessen – Fähigkeiten zur Stressbewältigung.

Diese kommunikativen, persönlichen und organisatorischen Fähigkeiten werden gerade auch durch die auf dem Arbeitsmarkt zunehmend geforderte Flexibilität – neben der eigentlichen Fach- und Methodenkompetenz – im Berufsleben immer wichtiger. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Webseite der Beratungsstelle unter Schlüsselkompetenzen.

Zur Entspannung beitragen kann auch das Wissen um die Tatsache, dass Ihr Studium nur ein Baustein zur späteren beruflichen Tätigkeit ist. Von grosser Bedeutung sind – neben Ihrem Studienabschluss – Praktika, Lohnarbeits- und Freizeiterfahrungen während dem Studium, Entscheidungen im Rahmen des Berufseinstiegs und allfällige Nachdiplomstudiengänge. Wenn Sie einen Eindruck gewinnen wollen, was es in letzterem Bereich für Möglichkeiten gibt, so finden Sie diese im Portal
www.berufsberatung.ch

Mit Hilfe von Praktika oder Lohnarbeit in einem zukünftigen Berufsfeld können Sie studienbezogenen Zweifeln die konkrete Erfahrung einer späteren Berufsrealität gegenüberstellen. Setzen Sie sich mit verschiedenen Möglichkeiten des Berufseinstiegs auseinander. Informationen und Anregungen finden Sie in der Rubrik Studienabschluss/Laufbahn in diesem Studienführer.

Falls Sie Ihre Zweifel am Studium nachhaltig beschäftigen, kann eine Überprüfung der Studienwahl sinnvoll sein, allenfalls auch im Rahmen einer Beratung.

Studienwahl überprüfen

Sind Sie sich Ihrer Studienwahl nicht mehr sicher, so geht es vorerst darum diese zu überprüfen. Dazu folgende Anregungen:

  • Schreiben Sie sich auf, was Sie von ihrem aktuellen Studium – und von den damit verbundenen beruflichen Möglichkeiten – erwartet haben.

  • Welche Ihrer Erwartungen wurden erfüllt? Kamen unerwartete, aber für Sie positive Bereiche dazu? Und umgekehrt: In welchen Bereichen wurden Sie frustriert, kamen unerwartet negative Erfahrungen dazu?

  • Schauen Sie sich Ihre Aufstellung an. Welche Erfahrungen überwiegen?

  • Besprechen Sie nun Ihre Eindrücke mit fortgeschrittenen StudienkollegInnen oder StudentInnen des Studipools der SUB (StudentInnenschaft Uni Bern). Wie schätzen diese Ihre Frustrationsquellen bezogen auf den Verlauf des Studiums ein – als vorübergehend, bleibend, sich zuspitzend?

Kommen Sie im Rahmen dieser Auseinandersetzung zum Schluss, dass eine erneute Studienwahl ansteht, so schauen Sie sich die Anregungen zur Orientierung und Entscheidungsfindung der Studienberatung Aargau an. In sechs Schritten wird Ihnen dort online aufgezeigt, wie Sie Ihre Studien- oder Berufswahl anpacken können. Arbeitsblätter, Übersichten über Studienrichtungen und Berufe sowie wichtige Links unterstützen Sie bei der Entscheidungsfindung.

Informationen zu möglichen Berufsfeldern nach dem Studium finden Sie im Linkportal und in der (Web-)Bibliothek der Beratungsstelle der Berner Hochschulen. Zögern Sie nicht, sich für eine Beratung auf der Beratungsstelle der Berner Hochschulen anzumelden, wenn Sie in Ihrem Erkundungs- und Entscheidungsprozess nicht weiter kommen. Die Beratungen sind vertraulich und kostenlos.

Studienfachwechsel

Schwierigkeiten gehören zum Studienbeginn. Stellen Sie deshalb nicht gleich Ihre Studienwahl in Frage.

Erst wenn Sie merken, dass Ihre Erwartungen an das Studium nicht mit den realen Studieninhalten und Studienanforderungen zusammenpassen, sollten Sie Ihre Studienwahl überprüfen und sich gegebenenfalls erneut auf die Suche machen.

Sollten Sie bereits während den ersten Studienwochen zur Überzeugung gelangen, dass Sie mit Ihrer Fächerkombination falsch liegen, so können Sie die im ersten Semester geltende Frist für StudienbeginnerInnen beanspruchen.

Voraussetzung dazu ist, dass Sie sich rasch für eine alternative Studienrichtung an der Universität Bern entscheiden können – vielleicht hilft Ihnen dabei die Übersicht der Bachelor- und Masterstudiengänge.

Wie Sie bei einem allfälligen Studienfachwechsel vorgehen müssen, erfahren Sie hier.

Studienzeitbeschränkung

Wir empfehlen Ihnen, die für Sie gültigen Bestimmungen zu studieren, damit Sie den Spielraum zur zeitlichen Gestaltung Ihres Studiums kennen.

Die gültigen Bestimmungen zur Regelstudienzeit, zu den Verlängerungsmöglichkeiten und zum Studienausschluss finden Sie im Studienreglement Ihrer Fakultät. Dieses finden Sie in der Regel auf der Website der Fakultät.

Eine Zusammenstellung aller Reglemente bietet auch der Rechtsdienst der Uni.

Eine gute Anleitung, wie Sie Ihren persönlichen „Semesterstand“ erfahren und ggf. Gesuche um Studienzeitverlängerung einreichen, finden Sie bei den Immatrikulationsdiensten (= ZIB: Zulassung, Immatrikulation, Beratung).

Schwierigkeiten neue Kontakte zu knüpfen

Durch den Wechsel an die Universität verändert sich auch Ihr Beziehungsnetz.

  • Kommen Sie direkt vom Gymnasium an die Uni, so liegt der Abschied vom alltäglichen Kontakt zu den MitschülerInnen noch nicht lange zurück.
  • Wohnen Sie neu in Bern, sind Sie WochenaufenthalterIn oder pendeln Sie, so bleibt für den Freundeskreis am (früheren) Wohnort weniger Zeit.

Wie auch immer Ihre persönliche Situation aussehen mag - sicher ist, dass Sie in Ihrem Alltag an der Uni vielen Menschen begegnen und dabei auch neue Beziehungen eingehen. Doch wie diese im Rahmen von meist grossen und wechselnden Gruppen knüpfen?

Es ist schwierig, dieser Frage unabhängig von Ihrer Person und Situation nachzugehen. Vielleicht dient folgende Überlegung der Entspannung:

Vergessen Sie nicht, es geht den meisten Ihrer StudienkollegInnen ähnlich. Auch sie sind daran, sich neu zu orientieren, stellen sich beispielsweise immer wieder die Frage, ob sie den Banknachbarn oder die Banknachbarin ansprechen sollen, am Wochenende in Bern bleiben oder zu den Eltern fahren wollen. Das Wissen um diese Gemeinsamkeit kann Sie ermutigen, Kontakt aufzunehmen und neben den fachlichen auch persönliche Themen anzusprechen.

Wenn Sie merken, dass die Frage der Kontaktaufnahme Sie über längere Zeit stark beschäftigt, so zögern Sie nicht, sich für eine Beratung auf der Beratungsstelle anzumelden.

Wichtige Informationsmittel

Im Studienführer finden Sie in der Rubrik Studienorganisatorisches eine Stichwortsuche, die Sie schnell und gezielt zu den gesuchten Infos von A wie AHV über Studienfinanzierung bis Z wie Zulassung leitet.

Die zentralen Grundlagen jeden Studiums sind das Studienreglement und der Studienplan. Werfen Sie unbedingt einen Blick hinein! Diese sind in der Regel auf der Webseite Ihres Instituts zu finden oder im Gesamtverzeichnis beim Rechtsdienst der Uni.

Das Studienreglement zählt die möglichen Studienrichtungen (Majors und Minors) und Fächerkombinationen auf. Es legt die Regelstudiendauer, allfällige Studienzeitbeschränkungen, die allgemeinen Prüfungsmodalitäten und die möglichen Studienabschlüsse fest. Jede Fakultät hat ihr eigenes Studienreglement.

Für jedes Fach an der Universität existiert dazu auch ein Studienplan, in dem die Anforderungen und Rahmenbedingungen verbindlich festgelegt sind, so: Umfang und Strukturierung des Studiums, inhaltliche Schwerpunkte, Studienverlauf, Prüfungen, besondere (Sprach-)Anforderungen usw. Der Studienplan Ihres Fachs informiert auch über die obligatorischen Veranstaltungen, die Arbeiten und Praktika etc.

Beratung

Kommen Sie mit diesen Informationen nicht weiter und haben Sie noch offene Fragen, können Sie sich auch beraten lassen, sei es an Ihrem Institut bei der Studienfachberatung oder auf der Beratungsstelle der Berner Hochschulen. Eine Übersicht über weitere Beratungsstellen sind in diesem Studienführer zu finden in der Rubrik
Beratungsstellen

Beratungsstelle der Berner Hochschulen | Erlachstrasse 17 | CH-3012 Bern
© Beratungsstelle der Berner Hochschulen 09.06.2011 | Impressum
        

Beratungsstelle der Berner Hochschulen

Der Beratungsstelle ist es ein Anliegen, Studierende insbesondere auch in ihrer Anfangsphase zu unterstützen, wo Unsicherheiten besonders ausgeprägt sein können.

Mehr Infos zur Beratungsstelle und ihrem Angebot:


Starting Days

Vor Semesterbeginn findet jeweils ein zweieinhalbtägiger Workshop für StudienanfängerInnen statt: Leute kennenlernen, Gespräche führen, Informationen erhalten, miteinander essen, Schwellenängste überwinden und Uni-Räume erkunden.


Informationen der Uni zum Studienbeginn

Informationsstelle für Studierende der Uni Bern: